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Nächster Renntag im digibet Pferdesportpark:
Freitag, 03. Februar 2012
Renntagsbeginn: 16:00 Uhr - Start des 1. Rennens 17:30 Uhr
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Berlin-Karlshorst, Freitag, 13. Januar 2012. Kein Tag mit Schrecken war dieser Freitag, der 13. für Zwei- wie Vierbeiner in der Wuhlheide: Der Veranstalter durfte sich bei einem Umsatzergebnis von 58.407,16 Euro über einen guten Start ins neue Rennjahr freuen, was insbesondere einem deutlich prosperierenden Wettanteil „von außen“ zu danken war, und die heute geehrten Champions zeigten auf der Piste, dass sie gedenken dort fortzufahren, wofür sie geehrt wurden.
Ausgerechnet für Love Story, Karlshorsts Pferd des Jahres 2011, galt das allerdings nicht. Karlshorsts und - gemeinsam mit Meringo Star - Deutschlands siegreichstes Pferd 2011 musste restlos eingekesselt hilflos zusehen, wie sich unmittelbar vor ihr Manfred Zwiener mit Geheimtipp Zagros Boko die erste Siegerschleife 2012 abholte. Der 55jährige hielt sich mit dem zuletzt in seiner Heimat dreimal im Galopp ausgefallenen Schweden, der erstmals rechtsherum antrat, aus der Frontlage Dancer Joy und Vip Sleepwalker knapp, aber sicher vom Leib. Mit StenagårdensDannik, einem weiteren Rechtskurs-Debütanten aus dem Land der Tre Kronors, musste Zwiener für seine offiziell 3.384. Ehrenrunde „lifetime“ dann aber erst die Entscheidung der Rennleitung abwarten, die die als Erste eingekommene Birta wegen einer Störung zu Beginn der Zielgeraden, die ihr gegen StenagårdensDannick erst die freie Fahrt verschafft hatte, nach „Überprüfung“ aus der Wertung nahm. Ein Wermutstropfen für die junge Nicole Stempel, die im Rennen zuvor die Sensation des Tages geschafft und darüber wie ein „Honigkuchenpferd“ gestrahlt hatte: Kaum jemand zweifelte daran, dass Zovilja, die im ersten Bogen die Spitze übernahm und zeitweise mit 30 Metern führte, noch zu boxen sein würde - bis der Stein ins Rollen kam und sich als Ass entpuppte: Als Nicole Stempel mit Stein Ass neben der Schweden-Stute aufkreuzte, erlahmte deren Widerstand derart gründlich, dass ihr der Zehnjährige sogar noch „überlegen 5 Längen“ den schon vermeintlich in Sack und Tüten geglaubten ersten Rang ablief. Dass Titan Lad einen gehörigen Stiefel marschieren kann, ist ja kein Geheimnis. Heute verkniff sich der Titan-Way-Sohn alle Eskapaden und gewann mit Matthieu Hegewald genauso „vorneweg“ wie Thorsten Tietz, der Kiralena Way dafür allerdings mehrmals energisch wachrütteln musste. Benjamin Hagen holte sich seinen Punkt mit dem Dänen Pontiac Simoni dank 700 Meter langen Speeds, und zum guten Schluss hatte Bahnschmied André Pögel mit Familienpferd Samur Ass von A bis Z das heißeste Eisen im Feuer. Vier Prüfungen blieben den Amateuren. Die beiden Abteilungen des immer besser angenommenen Stamer-Cups für Fahrer, die noch keine 35 Rennen gewonnen haben, sicherten sich Christian Pögel, der mit Lapoz sein persönliches Dutzend zur Mini-Quote von 12:10 vollmachte und dabei Ischtvan trotz des anspruchsvolleren Rennverlaufs locker stehen ließ - der musste sogar den Ehrenplatz an die sich erneut bemerkenswert einsetzende Diamond Hallinck/Jennifer Schmidt abtreten -, und Maximus, mit dem sich Bernd Nebel gegen Geta und Gazella hinkämpfte. Die beiden „offenen“ Rennen der Hobbyfahrer gingen in zarte Damenhände. Sarah Kube, Karlshorsts und Deutschlands Amateurmeisterin, ließ die Gegner mit der wie entfesselt voraus stürmenden Valerie Andrup zu jeder Sekunde ganz alt aussehen, und Carola Kirchner schlug aus geschonter Lage hinter den beiden Trainingskameradinnen Luna Torg und Cabaletta wie aus dem Taktiklehrbuch mit ihrer Fun to Run eiskalt zu.
• Umsatz am 13.01.2012
• Stamer-Cup 2012
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